Wladyslaw Panas, „Das Auge des Zaddik – eine Reise nach Lublin“, vorgestellt vom Übersetzer Lothar Quinkenstein

Datum/Zeit
09.04.2019
19:30

Kategorien


Erinnerung an ein Zentrum jüdischen Lebens in Mitteleuropa

Der Essay „Das Auge des Zaddik“ ist ein Meisterwerk der Gedächtnisarchäologie, in dem sich das Denken von Wladyslaw Panas wie unter einem Brennglas bündelt. Satz für Satz wird der Leser durch eine atemberaubende Schule der Entzifferung geführt, bis er am Ende selbst als „Sehender“ die Bedeutung der jüdischen Geschichte Lublins erkennt – an einem Ort,
der sich jetzt als leerer Platz darbietet.

Wladyslaw Panas (1947 – 2005) war einer der bedeutendsten polnischen Literaturwissenschaftler seiner Zeit.

Seine größten Verdienste erwarb er sich mit seinen Erkundungen der jüdischen Geistesgeschichte, insbesondere in Lublin, wo der berühmte Zaddik Jakob Jizchak Horowitz – der „Seher von Lublin“ – gelebt und gewirkt hatte. Der Übersetzer des Textes, Lothar Quinkenstein, stellt ihn vor.

  • Veranstalter: Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes e.V.; Heinrich Böll Stiftung Saar e.V.
  • Eintritt frei

 

Ort
Buchhandlung St. Johann

Lade Karte ...
Teilen: