Alphonse Walter liest aus der Neuübersetzung „Erckmann-Chatrian: Freund Fritz“

Datum/Zeit
10.04.2019
19:30

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Kann man sich ein besseres Leben wünschen als jenes von Fritz Kobus? Der fünfunddreißigjährige
fröhliche Junggeselle genießt seine sorgenfreie Existenz. Dank einer Erbschaft ist er reich, will aber nicht
reicher werden. Er hat die beste Köchin der Stadt, den schönsten Weinkeller und dazu noch gute
Freunde. Doch fehlt ihm nicht etwa eine Frau? Keineswegs: „Lieber sich tausend Mal aufhängen als
heiraten!“ Klarer geht es nicht. Wie kann sich da eine Geschichte anbahnen? Vertrauen wir dem Erzähler.
Das Leben im Junggesellenparadies verläuft zunächst ungestört. Aber fast unbemerkt keimt im
gemütlichen Alltag etwas Neues, das langsam heranwächst. …
Emile Erckmann (1822-1899) und der Lothringer Alexandre Chatrian (1826-1890) haben ihren festen
Platz in der französischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Die Erfolge auf dem Buchmarkt konnten sich
mit denen illustrer Zeitgenossen wie Emile Zola messen.
Alphonse Walter ist Autor, Übersetzer und Theatermacher und lebt in den lothringischen Vogesen. Er
verfasste mehrere Mundartstücke und brachte Klassiker wie Molière, Brecht, Thoma und Euripides auf
Lothringisch auf die Bühne. Als Schauspieler wirkt er in saarländischen und pfälzischen Gruppen mit und
bezeichnet sich selbst als „Sprach- und Kulturschmuggler an der Grenze“.

  • Veranstalter: Buchhandlung Friedrich, St. Ingbert; Stadtbücherei St. Ingbert; St. Ingberter Literaturforum
  • Eintritt: frei (keine Reservierung erforderlich)

Ort
Stadtbücherei St. Ingbert

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